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Was hat es auf sich mit deinem „Inneren Kind“?


Gehört hast du diesen Begriff sicherlich schon einmal, vielleicht hast du auch schon erste bewusste Erfahrungen in der Begegnung mit deinem inneren Kind gemacht?


Ich bin überzeugt davon, dass wir, wenn wir vollständig heilen möchten, uns nicht an diesem Thema vorbeischleichen können:)


Unser inneres Kind ist ein riesiger Schatz, sogar ein Goldschatz, wenn wir uns trauen uns diesem zuzuwenden. Erst wenn wir uns bewusst und friedvoll mit unserem inneren Kind verbinden können, lernen wir uns selbst wirklich gern zu haben.


Unser inneres Kind ist immer da, es wird niemals weggehen. Es ist ein Teil unserer Persönlichkeit. Oft empfinden wir diesen als störend, unpassend, nervig. Besonders dann, wenn er sich ganz präsent zeigt. Dann fühlen wir uns irgendwie nicht gut, sind einsam und tieftraurig, bockig oder wütend, können nicht aus unserer Haut, verhalten uns in erwachsenen (Konflikt)Situationen sehr kindlich. Dann sind wir identifiziert mit diesem Anteil, fühlen diese Gefühle möglicherweise in einer Heftigkeit, die der eigentlichen Situation nicht richtig angemessen (von außen betrachtet stark übertrieben) ist.


Was passiert dann mit uns?

Wenn wir als Kinder Situationen erlebt haben, in denen wir nicht gesehen worden sind, wir uns allein gelassen gefühlt haben, es an körperlicher Nähe gefehlt hat, die Eltern wenig Zeit hatten usw., dann bleiben diese Erfahrungen in uns stecken, weil wir als Kinder nicht die Chance hatten uns um unser psychisches Wohl selbst zu kümmern. Doch jetzt sind wir erwachsen und haben es selbst in der Hand:) Werden wir nun als Erwachsene durch ähnliche Erfahrungen (Trigger) an damals erinnert, fallen wir häufig in die kindlichen Reaktionsmuster (Verhalten und Gefühle) von damals zurück.

Manchmal wissen wir nicht wie uns dabei geschieht, wir können uns machtlos fühlen, spüren dass uns diese Muster nicht erwachsen agieren lassen und uns letztendlich irgendwie im Weg stehen.

Nun bringt es aber nichts, sich darüber aufzuregen oder diese Muster und Gefühle wegdrücken zu wollen (und damit unser inneres Kind) – sie kommen wieder :).


Und hier liegt der Schlüssel: Wenn wir uns bewusst dafür entscheiden mit unserem inneren Kind Kontakt aufzunehmen, ihm zuzuhören und ihm das zu geben wonach es sich sehnt, gelingt es uns die Identifizierung mit diesem Persönlichkeitsanteil aufzulösen – wir fühlen uns dem Erleben nicht länger so massiv ausgeliefert sondern erhalten die Möglichkeit als Beobachter auf die Situation zu blicken und können dann vielleicht Mitgefühl mit dem kleinen Kind von damals entwickeln. Das ist ein riesiger Schritt, denn dann gelingt es uns dem Kind ENDLICH die Zuwendung und Anerkennung zu schenken nach der es sich seit so vielen Jahren sehnt.


Unser inneres Kind nicht länger als ein störendes Übel zu sehen sondern als einen ganz essentiellen Teil von uns bringt einen riesigen Schwung Heilung.

Wir werden leichter, freier und unsere (kindliche) Kreativität darf wieder sprudeln. Da ist er. Das ist unser Goldschatz.


Gib deinem inneren Kind ein zu Hause. Es möchte nur eins:

endlich geliebt und gesehen werden!



Das innere Kind fließt in all meinen Angeboten mit ein erhält (s)einen Raum wenn es sich bei dir zeigen möchte.




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